Dr. Pong / Berlin, Mai 2009 Der Morgen danach
Jun 02

So Ladies & Gentlemen, jetzt habe ich hier endlich auch meine Spielwiese, wo ich alles mögliche verzapfen kann. Ich besitze zwar schon einen Blog, der in letzter Zeit allerdings etwas gelitten hat, aber der ist nur was für eingeweihte und wird daher hier nicht verraten ;)

Ich bin echt froh dass meine Homepage jetzt ziemlich gut läuft mitlerweile. Der Traffic geht immer weiter rauf jeden Monat, besonders die Mix-Downloads efreuen sich großer Beliebtheit! Wenn das so weitergeht komme ich bald mit meinen 20 GB Traffic nicht mehr hin! Aber kein Problem, zur Not rüste ich auf damit ihr immer die neuen Mixe von mir runterladen könnt!

Als DJ ist es immer wieder schön, positives Feedback zu kriegen. Auf StudiVZ hat mir Jenny aus Bremen geschrieben:

hey paskal,
ich muss dich nochmal vollschleimen, hab mir ja letzes jahr deine mixe runtergeladen und hier schon einige sessions mit meinen freundin in meiner bude gerockt, und gestern deine aktuellen sachen runtergezogen. du hast echt ne verdammt geile auswahl getroffen!!!!! schade, dass du so weit weg wohnst, sonst ich meine leute mal zu nem “gig” von dir schleppen…..
mehr wollte ich auch gar nicht. freu mich schon auf die nächsten dinger, die ich mir von deinen seiten ziehen kann! :)
lieben gruß aus dem sonnigen bremen,
*jenny
Und da ist mir mal wieder bewusst geworden, wie man als DJ im Prinzip auch Einfluss “auf das Leben” anderer nehmen kann. Ich kann darüber entscheiden was ich für Musik spiele, und werde damit maßgeblich den weiteren Verlauf eures Abends mitbestimmen. Ich bin mit dafür verantwortlich ob ihr Spaß habt, oder ob der Abend nicht so gut weitergeht. Wenn ich einen schlechten Übergang mache, kriegt es der ganze Club mit - und wenn meine Technik abschmiert, dann ist der Sound aus, und der beste Lichtjockey und die geilsten Barkeeper sind auf einmal nichts mehr wert. Trotzdem ist es, man glaubt es kaum, oft so, dass DJs am wenigsten verdienen von allen in einem Club. Ein Barkeeper geht nicht unter 60-70 Euro nach Hause, plus Trinkgeld. Das gleiche gilt ungefähr für Security, für den Garderoben-Mann, etc. Es wird viel Geld ausgegeben für die Miete von einer Sound-anlage etc, oder in festen Clubs für den Lichtjockey etc. Der einzige Punkt wo regelmäßig versucht wird zu sparen, ist die Gage für den DJ. In letzter Zeit läuft es zwar nicht schlecht für mich, aber auch und gerade in Berlin herrscht ein bißchen die Mentalität, dass man für den DJ nicht viel Geld einzuplanen braucht. Hallo? Ich bin der, an den sich eure Gäste erinnern werden. Sie werden nicht sagen “mann, das bier war toll gezapft” oder “wow, die garderobe war ja echt geil heute”, sondern “mann war der DJ scheiße” oder eben “die musik war hammergeil”. Daher, Veranstalter, denkt mal daran, dass eure Party im Prinzip mit dem DJ steht oder fällt - und mit der Werbung, aber das wird ein eigenes Thema für sich sein!
Also Freunde der Nacht, bleibt mir treu und bleibt safe!
Paskal

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